24.06.2019rss_feed

Unsere 57. Generalversammlung am Donnerstag, den 27. Juni 2019 in Sendenhorst

Beratung hilfreicher denn je

 

Der Erzeugerring Westfalen hat in seiner Generalversammlung deutlich gemacht, dass die Beratung vor Ort immer wichtiger wird. Auch bei Dokumentations- und Meldepflichten werden die Berater gerne zur Unterstützung gerufen.

Trotz der über lange Zeiten sehr angespannten Situation auf vielen Schweine haltenden Betrieben, konnten die Mitarbeiter der Erzeugerring Westfalen eG alle gesteckten Ziele erreichen. Der Jahresabschluss weist entsprechend einen Überschuss von etwa 35T € aus. Leider war die Mitgliederzahl auch im Jahr 2018 leicht rückläufig. Sie verringerte sich um 17 Betriebe auf nunmehr 981 Mitglieder. Zu den Aufgaben der Beratung beim Erzeugerring gehört also in einigen Fällen auch, Landwirte beim Ausstieg aus der Schweinehaltung und der Verpachtung ihrer Ställe unterstützend zu begleiten. Auch für das Jahr 2019 sind die Themen schon gesetzt. Die Begleitung bei der Risikoanalyse zum Kupierverzicht, der entsprechenden Dokumentation und auf einigen Betrieben auch dem Start der Haltung von 1% unkupierter Tiere halten die Mitarbeiter auf Trab. Unsere Beratung wird auf den Betrieben gerne in Anspruch genommen. Die Arbeitstage der Betriebsleiter sind ohnehin voll verplant, da hilft die Unterstützung vor Ort erklärt Herr Dr. Klauke im Jahresbericht. Neben den herkömmlichen Themen der Produktionstechnik kommt auch der Kalkulation, Dokumentation und Planung der Nährstoffflüsse auf den Betrieben eine wachsende Bedeutung zu.

Ehrenamt und Mitarbeiter arbeiten eng verzahnt zusammen

Die Mitglieder des Ehrenamtes, insbesondere die Vorsitzenden Herr Welling (Vorstand) und Herr Hüppe (Aufsichtsrat), bestätigen die enge Zusammenarbeit zwischen den Gremien und den Beratern. In gemeinsamer Sitzung wurden viele Zukunftsthemen diskutiert und einige Eckpfeiler für künftige Beratungsthemen gesetzt. Dieser Austausch wird durch weitere Diskussionsrunden zwischen Landwirten und Beratern intensiviert. Dabei setzt der ERW gerade auf die jungen Mitglieder seiner Ehrenamtsgremien.

Auszeichnung für langjährige Beratungstätigkeit

Bereits 25 Jahre in der Beratung beim Erzeugerring Westfalen aktiv sind Herr Bernd Debbert aus Warendorf und Herr Franz-Josef Eling aus Menden. Für ihren großen Einsatz, die stets sehr gute Zusammenarbeit und das unermüdliche Engagement für die Mitglieder bedankte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Hüppe ganz herzlich. Im Anschluss wurde Herr Dr. Klauke verabschiedet, der sich nach 5 Jahren in der Geschäftsführung einer neuen Aufgabe widmen wird. Herr Hüppe berichtete von aussichtsreichen Gesprächen zur Nachfolgeregelung, wollte der Versammlung aber noch keinen Namen nennen.

Eckhart Schlamann von der Personalberatung ENTRA berichtet über die Vereinbarkeit von Hof und Familie

Der sehr abwechslungsreiche Vortrag rundete die Veranstaltung ab. Herr Schlamann gab viele praktische Tipps zur besseren Verbindung und auch der Abgrenzung von Arbeit und Privatleben. Auf den Höfen geht das nämlich oft grenzenlos ineinander über. Dabei kommt das Private aber häufig zu kurz. Wer seine Antennen dafür schärft und auch bewusst Auszeiten plant, der kann positive Möglichkeiten besser nutzen und negative Folgen vermeiden.